VMI für Schmierstoffhändler: wie Füllstandsdaten Expresslieferungen eliminieren
Das Problem im Schmierstoffhandel
Schmierstoffverteilung hat eine strukturelle Eigenheit, die reaktives Bestellen besonders teuer macht: Produktkomplexität. Ein typischer Schmierstoffdistributor führt bis zu 140 verschiedene Produkte, wobei oft mehrere Produkte in einer einzigen Lieferung an denselben Kunden geliefert werden. Eine Leerfahrt von 100 Kilometern kostet allein an Fahrzeug- und Kraftstoffkosten rund 200 €.
Selbst Vertragspartner sind im Schmierstoffhandel preissensitiv und wechseln häufig. Kommt es zu einer Versorgungsunterbrechung, leidet die Beziehung spürbar: Der Kunde bewertet den Lieferanten in der Situation, und ein Wettbewerbsangebot wird schnell attraktiv.
Wie VMI mit Füllstandsüberwachung funktioniert
Jeder Kundentank wird mit einem Sensor ausgestattet, der einmal täglich automatisch misst und an FoxPortal übermittelt. Die Plattform erstellt ein Verbrauchsmodell und prognostiziert, wann der Tank den Nachfüllschwellenwert erreicht. Wenn ein Tank innerhalb des Planungshorizonts diesen Schwellenwert erreichen soll, erscheint er in der Servicewarteschlange des Distributors – mit Standort, Produkttyp, aktuellem Füllstand und voraussichtlichem Lieferfenster.
Für Konten mit VMI-Verträgen produziert dieser Prozess ein dokumentiertes Ergebnis: null Expresslieferungen für überwachte Konten.
Was VMI kommerziell erzeugt
Logistikeffizienz: 10–25 % weniger Kilometer über Liefernetzwerke. Referenzwert: Ein Schmierstoffdistributor reduzierte seinen Lieferfahrzeugbedarf um 3 von 14 Fahrzeugen – eine Flottenreduktion von 21 % – durch Logistikoptimierung dank Füllstandstransparenz.
Kundentreue: 30–40 % verbesserte Kundentreue für Konten mit VMI-Verträgen gegenüber Konten mit reaktiver Bestellung. Wettbewerbspositionierung: VMI mit Füllstandsüberwachung schafft ein Serviceangebot, das kleinere Distributoren auf einem Niveau anbieten können, das bisher nur großen integrierten Anbietern vorbehalten war.
Das Hardware-Modell und Rollout
Für Werkstattkunden erfordert das VMI-Modell fast immer, die Hardware kostenlos an den Endkunden zu liefern. Das funktionierende Modell: kostenlose Hardware im Austausch gegen einen VMI-Versorgungsvertrag. Der Distributor refinanziert die Hardwarekosten über die Logistikersparnisse – typischerweise im ersten Jahr allein durch reduzierte Leerfahrten.
Die Plattform integriert sich in ERP-Systeme – darunter SAP, Microsoft Dynamics Navision und X-Oil.
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